Urlaub, Natur, Straßen und Sonne

Liebes Tagebuch, ab und zu erlebe ich Dinge :).

Wenn meine Freundin, ein Van, ein Haufen Kletterausrüstung, ein Sixpack Karamalz, ein mittelmäßig ausgeprägter Orientierungssinn, traumhaftes Wetter, genialer Fels, viel zu wenig Italienischkenntnisse, eine Menge Motivation und ich zusammen geworfen werden stehen die Chancen gut, dass man bei unserem Urlaub herauskommt.

Wir sind an einem Aprilmontag (viel zu spät) losgefahren und haben (nach latenten Problemen mit den nächtlichen Sperrungen der Autobahn bei Genova) das Klettergebiet um Finale Ligure erreicht.

Es folgte eine Woche mit blauem Himmel, griffigem Fels, tollen Sonnenuntergängen, kulinarisch wertvollem Abendessen (Nudeln mit Soße auf dem Gasherd), Routen außerhalb meiner Komfortzone (und dem in dem Zusammenhang ausgerufenen, inoffiziellen Trainingslager für meine Kletterkompetenz), leckerer Pizza, Baden im Meer, regelmäßigen Felsfindungsproblemen (das lag NUR am Kletterführer), zerstörten Händen und Füßen, einer Menge Zeit in Hängematten, vielen lieben Menschen und der Feststellung, wie schön es ist jeden Tag von Morgends bis Abends draußen an der frischen Luft zu sein.

Mein von Zeit zu Zeit etwas übervorsichtiges ich tat sich mit der Schlaf(park)platzsuche manchmal schwer (aber was wenn das hier jemanden stört???) aber auch das haben wir bewältigt bekommen. Unten noch ein paar Bilder von der Aktion und die Mitteilung: Klettern ist toll :)

Pflanzenmama

Von der Freude etwas wachsen zu sehen

Es ist noch nicht lange her, da war ich unter denen, die mit einer Mischung aus Wehmut und kompensierendem Humor feststellten, dass keine Pflanze wirklich lange unter der eigenen Obhut überlebt.

Mit einem gewissen Stolz beobachte ich über die letzten Wochen, dass sich das langsam ändert. Die Tatsache bringt mit sich, dass ich entdecken darf, wie schön es ist, diese grünen Wesen zu sehen und, gerade am Anfang, fast täglich zu beobachten – wie sie größer werden, wachsen und sich so vor sich hin entwickeln.

Die Verbindung aus Sonne, Pflanzen, Prokrastination
und einer Kamera hat Bilder hervorgebracht, die ich teilen möchte.

Daher, tadaaa – es macht mich (in einem faszinierenden Ausmaß) glücklich :).

Anlauf zur Selbstoptimierung – Teil 25b

Nun. Ich bin an einem Punkt angekommen in dem ich bereit bin hier persönlichen Kram abzuladen in der Hoffnung, dass es dabei hilft mein Leben zu strukturieren.

Das hier ist also der Versuch eines selektiven, kreativen, öffentlichen Tagebuchs. Da ich kein Fan davon bin mit meinem Handy alles und permanent zu fotografieren wird das textlastig und im Idealfall noch durch Zeichnungen unterstützt.

Was ich hier erzählen möchte? Persönliche Erfolge zum Thema intrinsische Motivation (SPORT!), ein bisschen Recherchen zu Sachen in die ich mich schon ewig einlesen möchte und mir aber so der Ort fehlt an dem ich das schön zusammenfassen kann (die zig angefangenen Präsentationen auf meinem Desktop haben sich nicht zwingend bewährt) und mehr einfach auf was ich Lust habe.

Ob das dann Menschen finden, Menschen lesen und vielleicht sogar Menschen etwas damit anfangen können sei dahin gestellt aber darum geht es nicht. Es ist nur ein cooles Medium und die grundsätzliche Chance, dass wer hier drüber stolpert hält mich vielleicht ein bisschen mehr bei der Stange als das mein armes Tagebuch bisher konnte.

Gerade solage ich Zeit habe mich mal wieder mehr mit Gestaltung und Medien auseinander zu setzen (zum Glück bin ich jetzt ja mal wieder im Onlineunterricht) versuche ich das zu nutzen.

Auf einen neuen Versuch.

Liebe Grüße

Luzie

Ahm ja

Das Abi ist überstanden, der Abiball gefeiert, die erste Bergtour mit Freunden war klasse, das erste Festival hätte gern noch länger gehn können, die Zukunftspläne sind wackelig, die freie Zeit arg zugeplant und mein Immunsystem hatte auch schonmal mehr Lust auf mich als es das den letzten Monat über hatte.

2019 ist jetzt schon wieder über die Halbzeit raus und die Ideen für den Blog fehlen immernoch im großen Stil.

Hier mal ein Bild von der Wanderung im Allgäu das mir zu gut gefällt, als das es auf meinem Handy metaphorisch verstauben sollte, zusammen mit einem – „der Blog kämpft aber tot ist er noch nicht“.