Das Abi ist überstanden, der Abiball gefeiert, die erste Bergtour mit Freunden war klasse, das erste Festival hätte gern noch länger gehn können, die Zukunftspläne sind wackelig, die freie Zeit arg zugeplant und mein Immunsystem hatte auch schonmal mehr Lust auf mich als es das den letzten Monat über hatte.

2019 ist jetzt schon wieder über die Halbzeit raus und die Ideen für den Blog fehlen immernoch im großen Stil.

Hier mal ein Bild von der Wanderung im Allgäu das mir zu gut gefällt, als das es auf meinem Handy metaphorisch verstauben sollte, zusammen mit einem – „der Blog kämpft aber tot ist er noch nicht“.

GrowingOutAPixiCut

Hat Sie sich die Haare abschneiden lassen

– ist zufrieden –

genießt die Freiheit ohne Haare in Massen.

 

Letztens dann so nachgedacht

– über Kosten und Zeit –

und einen Beschluss gemacht.

 

In Kauf genommen werden Monate mit Chaos

– mit Bad Hair Days – Weeks –

ohne so richtigen Einfluss.

 

Mit dem großen Ziel am Ende

– einen Bob zu haben.

 


 

Genug Gejammer und Überdramatisierung.
Ich lasse meine Haare wachsen. Wird bestimmt lustig.

Testgelände an der ABK Stuttgart

29.10.2018 bis 31.10.2018

Staatliche Akademie der Bildenen Künste Stuttgart

Hier ein kleiner Erlebnisbericht :)

Das Testgelände der ABK findet einmal im Jahr statt und bietet die Möglichkeit für drei Tage Akademieluft zu schnuppern. Die Bewerbung besteht aus einem kurzen Motivationsschreiben und einigen eigenen künstlerischen Arbeiten – sozusagen einer MiniMappe.

Als Mensch der 2019 das Abitur macht und „schon immer irgendwas mit Werbung“ machen wollte war das Testgelände eine willkommene Möglichkeit sich in der Ecke Kommunikationsdesign umzuschauen.

Denn das Pläne machen für die Zukunft gestaltet sich aufgrund der vielen Ideen ein wenig schwer.

Es war das zweite Mal, dass ich auf dem Gelände war. Letztes Jahr zum Studieninformationstag2017 hatte ich dem Ort schon einmal einen Besuch abgestattet. Und auch jetzt war ich wieder fasziniert von der Offenheit, Freundlichkeit, Entspanntheit und vor allem Kreativität die dort herrscht.

Auf dem Programm standen Vorträge, kleine praktische Übungen, Rundgänge, dort produzierte Trickfilme anschauen, angenommene Bewerbungsmappen der Studierenden vorgestellt bekommen, viele Fragen stellen und tolle Leute kennenlernen.

Feststellungen:

  1. An einer Akademie oder Uni wie der Stuttgarter oder eben in Stuttgart zu studieren ist sehr genial.
  2. Mappen sind ein kleines Mysterium – und die hohe Hürde über die es zu kommen heißt wenn die Akademie erreicht werden soll (Ok, und die praktische Prüfung. Aber dafür muss erstmal die Mappe angenommen werden).
  3. Ich möchte an so eine Akademie oder Uni.
  4. Punkt 3 erfordert aufgrund Punkt 2 eine Menge Arbeit die ich in Angriff nehmen muss.
  5. Das Testgelände hat sich auf jeden Fall gelohnt.
  6. Kunst ist klasse.

Motivierte Grüße von Luzie

PS: Das Bild oben zeigt Neubau 2, dort sind die Kommunikationsdesigner untergebracht. Auf dem Gelben Plakat im Fenster steht ALLE BRAUCHEN KUNST. Mit den gelben Plakaten war auch die Litfassäule die zentral auf dem Gelände steht über und über plakatiert. Hatte was.

Mimimimi

Das ist so eine Angewohnheit, die ist doof. Die mag ich nicht. Und noch weniger mag ich es, dass ich diese Angewohnheit habe.

Was ich mir zur eigenen Beruhigung gerne einrede ist, dass ich dazu neige den Mist bei ernsten Themen zu lassen, aber bei sinnlosen wiederum auszupacken.

Paradebeispiel gefällig? Lernen. Mimimimi ich muss lernen, jammerdijammer es ist so viel. Aber was bringt das? Nichts.

Das ist vermutlich eher der Punkt an dem es komisch wird. Mir ist klar, dass ich damit nichts erreiche. Mein Problem wird sich nicht in Luft auflösen. Da wäre eine aktive Herangehensweise von Vorteil. Mal gespannt ob und wann ich den ewigen Vorsatz die zu erreichen mal wirklich umgesetzt haben werde.

Ich hoffe es.

PS: Jammer ich hier gerade auch schon? Vielleicht ein Bisschen. Aber nur ganz ganz wenig.

PPS: Wenn wir schon beim Thema sind. Mir gefällt weder, dass ich hier so wenig schreibe, noch, dass ich so viel über das WenigSchreiben schreibe, noch wie ich die Beiträge gestalte, wenn ich dann doch mal was veröffentliche.

PPS: Tja. Ändern oder das Jammern lassen.