Testgelände an der ABK Stuttgart

29.10.2018 bis 31.10.2018

Staatliche Akademie der Bildenen Künste Stuttgart

Hier ein kleiner Erlebnisbericht :)

Das Testgelände der ABK findet einmal im Jahr statt und bietet die Möglichkeit für drei Tage Akademieluft zu schnuppern. Die Bewerbung besteht aus einem kurzen Motivationsschreiben und einigen eigenen künstlerischen Arbeiten – sozusagen einer MiniMappe.

Als Mensch der 2019 das Abitur macht und „schon immer irgendwas mit Werbung“ machen wollte war das Testgelände eine willkommene Möglichkeit sich in der Ecke Kommunikationsdesign umzuschauen.

Denn das Pläne machen für die Zukunft gestaltet sich aufgrund der vielen Ideen ein wenig schwer.

Es war das zweite Mal, dass ich auf dem Gelände war. Letztes Jahr zum Studieninformationstag2017 hatte ich dem Ort schon einmal einen Besuch abgestattet. Und auch jetzt war ich wieder fasziniert von der Offenheit, Freundlichkeit, Entspanntheit und vor allem Kreativität die dort herrscht.

Auf dem Programm standen Vorträge, kleine praktische Übungen, Rundgänge, dort produzierte Trickfilme anschauen, angenommene Bewerbungsmappen der Studierenden vorgestellt bekommen, viele Fragen stellen und tolle Leute kennenlernen.

Feststellungen:

  1. An einer Akademie oder Uni wie der Stuttgarter oder eben in Stuttgart zu studieren ist sehr genial.
  2. Mappen sind ein kleines Mysterium – und die hohe Hürde über die es zu kommen heißt wenn die Akademie erreicht werden soll (Ok, und die praktische Prüfung. Aber dafür muss erstmal die Mappe angenommen werden).
  3. Ich möchte an so eine Akademie oder Uni.
  4. Punkt 3 erfordert aufgrund Punkt 2 eine Menge Arbeit die ich in Angriff nehmen muss.
  5. Das Testgelände hat sich auf jeden Fall gelohnt.
  6. Kunst ist klasse.

Motivierte Grüße von Luzie

PS: Das Bild oben zeigt Neubau 2, dort sind die Kommunikationsdesigner untergebracht. Auf dem Gelben Plakat im Fenster steht ALLE BRAUCHEN KUNST. Mit den gelben Plakaten war auch die Litfassäule die zentral auf dem Gelände steht über und über plakatiert. Hatte was.

Mimimimi

Das ist so eine Angewohnheit, die ist doof. Die mag ich nicht. Und noch weniger mag ich es, dass ich diese Angewohnheit habe.

Was ich mir zur eigenen Beruhigung gerne einrede ist, dass ich dazu neige den Mist bei ernsten Themen zu lassen, aber bei sinnlosen wiederum auszupacken.

Paradebeispiel gefällig? Lernen. Mimimimi ich muss lernen, jammerdijammer es ist so viel. Aber was bringt das? Nichts.

Das ist vermutlich eher der Punkt an dem es komisch wird. Mir ist klar, dass ich damit nichts erreiche. Mein Problem wird sich nicht in Luft auflösen. Da wäre eine aktive Herangehensweise von Vorteil. Mal gespannt ob und wann ich den ewigen Vorsatz die zu erreichen mal wirklich umgesetzt haben werde.

Ich hoffe es.

PS: Jammer ich hier gerade auch schon? Vielleicht ein Bisschen. Aber nur ganz ganz wenig.

PPS: Wenn wir schon beim Thema sind. Mir gefällt weder, dass ich hier so wenig schreibe, noch, dass ich so viel über das WenigSchreiben schreibe, noch wie ich die Beiträge gestalte, wenn ich dann doch mal was veröffentliche.

PPS: Tja. Ändern oder das Jammern lassen.

New Year – New me

2018 ist schon 19 Tage alt, aber das hält mich nicht davon ab genau jetzt über Neujahrsvorsätze zu reden.

Wenn man sich am ersten Januar umhört, oder irgendwo auf Instagram und Co. umschaut, sieht man eine Tonne an guten Vorsätzen und Motivation genau jetzt alles zu ändern was jemals gestört hat.

Allgemein ist Neujahr vermutlich der bekannteste aller Termine um den Wunsch danach zu äußern, und aus dem Gefühl einen kleinen Neuanfang zu starten Kraft zu schöpfen (es ändert sich schließlich eine Zahl im Datum, und man tauscht den Kalender aus).

Ich finde das klasse. Was ist falsch daran mal was anzupacken, etwas positiv verändern zu wollen?

Problematisch wird die Geschichte nur wenn man merkt, dass die Euphorie nur in wenigen Fällen über die ersten ein bis zwei Wochen herausreicht, und sonst danach alles weiter läuft wie davor.

Ich bin kein Fan davon meine Vorsätze an ein Startdatum zu ketten, und finde es viel praktischer Tag für Tag aufs Neue zu schauen wo man hin will und ob man dafür auf dem richtigen Weg ist, oder etwas ändern möchte.

Am Ende muss jeder (wie immer) für sich selbst schauen was passt, was funktioniert und wie man am besten an seine Ziele kommt.

Viel Erfolg beim Halten eurer Vorsätze (sofern vorhanden) :)

PS: Ich klinge hier als wäre ich ein unglaublich zielstrebiger Mensch. Um das einzuschränken empfehle ich meinen Post zur Prokrastination.

Procrastinator

Well. What to say. Ich würde mich als Solche(n) definieren. Wie kommt das? Und was zum Teufel ist das überhaupt?

Deutsche Übersetzung: Am ehesten noch Aufschieber, aber das drückt die Sache nur bedingt aus.

Def.Versuch01: Eine Person die alles so lang wie irgendwie möglich aufschiebt um es dann in der letzten Minute zu erledigen.

Def.Versuch02: Alles – wirklich ALLES ist interessanter als die Arbeit die man grade zu machen hat. Bis zu dem Moment an dem es wirklich nicht mehr anders geht.

Bsp.01: Schule. 4 Wochen Zeit auf eine Arbeit zu lernen. Wann endet man ernsthaft lernend? Zwischen drei und einem Tag vor dem Tag der Klausur.

Bsp.02: Sachen mit Deadline die man vor sich herschiebt, weil man unsicher ist – Wettbewerbe, Entscheidungen, …

Bsp.03: Oh schon wieder das ganze Zimmer aufgeräumt, 573 Bilder neu sortiert, drei Decken gehäkelt und ein Kochbuch geschrieben? Für die drei [beliebiges Hass-/ Schulfach einfügen] Aufgaben hatte man eben wirklich keine Zeit.


Als Beispiel vier bin ich aufzuführen, die sich jetzt mal wieder Aufgaben zuwendet die sowohl nach gesellschaftlicher als auch nach meiner Prioritätenliste viel weiter oben stehen als das, was ich die Herbstferien zu einem großen Teil gemacht habe – anderes.

Hoffe Ihr hatte produktive Herbstferien. Oder/ Und, was noch viel wichtiger ist: schöne :). -Luzie

PS: Ich versuche aus der Angewohnheit weg zu kommen, es klappt abwechselnd gut und absolut miserabel.

PPS: Nebeninfo am Rande – ganz vorzüglich lässt sich der aus dem oben beschriebenen Handlungsmuster resultierende Zeitmangel mit einem Hang zum Perfektionismus kombinieren.

PPPS: Mimimimimi

6 Wochen und das Drumherum

Wenn ich eine Sache nennen müsste die mich am Sommer aufregt würde das schwer werden. Zu jeder Jahreszeit fallen mir verdammt viele (oft) Kleinigkeiten ein. Um Platz Eins streiten sich Stechmücken, zu hohe Temperaturen und die Benutzung von Gartengeräten in sämtlichen Ausführungen.

Gerade jetzt wenn die ersten zwei Sachen so gut wie erledigt sind zieht sich der dritte Punkt auch noch weit in den Herbst.

Was genau ich damit eigentlich meine? Mit Schaufeln habe ich kein Problem, ebenso Wasserschläuche oder Menschen die mit einer Gartenschere sämtliche Zweige ihrer Pflanzen abknipsen. Es sind Rasenmäher. Zusammen mit Heckenscheren und langsam auch wieder Laubbläsern.

Ich kann nicht sagen warum mich der Lärm eigentlich überhaupt nervt. Ich tippe auf die Durchgängigkeit. Gefühlt mäht jeder unserer Nachbarn (inklusive uns) nacheinander, damit man eine möglichst lange Zeitspanne ausfüllt.

Sonst würde die Sache ja keinen Spaß machen.

Dramatische Geschichte würde ich sagen.

Ursprünglich wollte ich das nur mal schnell loswerden, jetzt habe ich Lust bekommen meinen Sommer mal schnell zusammenzufassen. Was ist so passiert?

Meine bisher längste Radtour, mit über 900km. Über Passau in die Nähe von Innsbruck, in die Berge. Ich mag Berge. Das Schild da unten stand jedenfalls ab der Grenze in Österreich in regelmäßigen Abständen entlang des Radwegs. Schade, dass man anscheinend auf etwas hinweisen muss, was selbstverständlich sein sollte. Jedenfalls müsste man den zweiten Punkt auch für Fußgänger aufschreiben, einige scheinen noch nicht verstanden zu haben, dass ihnen der Weg nicht allein gehört.

Jedenfalls hat die Tour Spaß gemacht. Hier habe ich schon mal was darüber geschrieben.

Mit der BDKJ Ferienwelt habe ich eine tolle Woche in einem Zeltlager in der Nähe des Bodensees verbracht. Das Wetter hat zwar nicht ideal mitgemacht, aber das war kein großes Problem :) Die zwei Bilder unten sind einmal die Sicht von einem Aussichtsturm auf dem wir während des Wanderlagers waren. Das zweite ist am letzten Abend am Lagerfeuer entstanden. Lagerfeuer gehören zu meinen Lieblingsplätzen in Lagern, sie haben fast schon etwas Magisches.

Das waren so die längeren Sachen dazu kamen Tagesausflüge, Zeit mit Freunden verbringen und einfach mal absolut nichts tun.

Waren tolle sechs Wochen :)