6 Wochen und das Drumherum

Wenn ich eine Sache nennen müsste die mich am Sommer aufregt würde das schwer werden. Zu jeder Jahreszeit fallen mir verdammt viele (oft) Kleinigkeiten ein. Um Platz Eins streiten sich Stechmücken, zu hohe Temperaturen und die Benutzung von Gartengeräten in sämtlichen Ausführungen.

Gerade jetzt wenn die ersten zwei Sachen so gut wie erledigt sind zieht sich der dritte Punkt auch noch weit in den Herbst.

Was genau ich damit eigentlich meine? Mit Schaufeln habe ich kein Problem, ebenso Wasserschläuche oder Menschen die mit einer Gartenschere sämtliche Zweige ihrer Pflanzen abknipsen. Es sind Rasenmäher. Zusammen mit Heckenscheren und langsam auch wieder Laubbläsern.

Ich kann nicht sagen warum mich der Lärm eigentlich überhaupt nervt. Ich tippe auf die Durchgängigkeit. Gefühlt mäht jeder unserer Nachbarn (inklusive uns) nacheinander, damit man eine möglichst lange Zeitspanne ausfüllt.

Sonst würde die Sache ja keinen Spaß machen.

Dramatische Geschichte würde ich sagen.

Ursprünglich wollte ich das nur mal schnell loswerden, jetzt habe ich Lust bekommen meinen Sommer mal schnell zusammenzufassen. Was ist so passiert?

Meine bisher längste Radtour, mit über 900km. Über Passau in die Nähe von Innsbruck, in die Berge. Ich mag Berge. Das Schild da unten stand jedenfalls ab der Grenze in Österreich in regelmäßigen Abständen entlang des Radwegs. Schade, dass man anscheinend auf etwas hinweisen muss, was selbstverständlich sein sollte. Jedenfalls müsste man den zweiten Punkt auch für Fußgänger aufschreiben, einige scheinen noch nicht verstanden zu haben, dass ihnen der Weg nicht allein gehört.

Jedenfalls hat die Tour Spaß gemacht. Hier habe ich schon mal was darüber geschrieben.

Mit der BDKJ Ferienwelt habe ich eine tolle Woche in einem Zeltlager in der Nähe des Bodensees verbracht. Das Wetter hat zwar nicht ideal mitgemacht, aber das war kein großes Problem :) Die zwei Bilder unten sind einmal die Sicht von einem Aussichtsturm auf dem wir während des Wanderlagers waren. Das zweite ist am letzten Abend am Lagerfeuer entstanden. Lagerfeuer gehören zu meinen Lieblingsplätzen in Lagern, sie haben fast schon etwas Magisches.

Das waren so die längeren Sachen dazu kamen Tagesausflüge, Zeit mit Freunden verbringen und einfach mal absolut nichts tun.

Waren tolle sechs Wochen :)

Radtouren

Wenn man mit dem Fahrrad in den Urlaub fährt, oder besser gesagt der Urlaub aus einer Radtour besteht, dann hat man eine Menge Zeit zum Nachdenken. Was mir so ein-, und aufgefallen ist während ich so durch die Gegend gekurvt bin habe ich hier mal gesammelt.

Es gibt verstörend viele E-Biker.
Unter 30. Mit E-Mountainbikes. Die kaum treten und irgendwie verdammt rasen.

Ok – allgemein rasende E-Biker sind nicht meins. Vor allem wenn sie wirken als hätten sie ihr Fahrrad und die Geschwindigkeit nur sehr bedingt unter Kontrolle.

Mir wurde beigebracht Menschen zu grüßen. Oder zurück zu Grüßen. Oder überhaupt eine freundliche Reaktion zu zeigen. Scheint an vielen vorbei gegangen zu sein. Ganz weit.

Ich bin Klickpedalenfahrerin. Und fahre mit der Angst einfach mal umzukippen. An mein Fahrrad geklickt.

Talradwege können sehr bergig sein. Bsp.: Der Kochertalradweg verläuft gerne auch mal weit oberhalb des Kochers.

Werden viele Leute eigentlich zu Radtouren gezwungen? Den Gesichtsausdrücken nach definitiv.

Abrupt bremsen nie ohne Vorwarnung.
Bitte. Bitte. Bitte.

Eine sehr gute Radhose ist wärmstens zu empfehlen.

Stechmücken sind böse. Sehr böse. Und es gibt zu viele von ihnen.

Meine Beschäftigung besteht oft daraus lediglich zu versuchen einen Stundenschnitt über 20km/h zu fahren.

Lacht mal alle mehr. Das wirkt ganz freundlich :).

Bäcker. Wenn es 50 Dörfer gibt haben gefühlte 5 einen Bäcker, und zwei davon haben mit Glück offen.
Von Supermärkten will ich nicht anfangen.

Wespen neigen dazu zu stechen wenn man nach ihnen schlägt.

Ein paar wenige Streckenbauer scheinen ein passiv aggressives Verhältnis zu Radfahrern zu pflegen. Oder warum sonst benutzt man verdammt tiefen Kies als Weg der einen gefährlich schlingern lässt? Ganz böse.

Es gibt Gegenden, da fahren auf den Straßen mehr Fahrräder als Autos.

Man trifft manche Menschen ziemlich oft wieder im Verlauf der Strecke, was irgendwie leicht schräg und lustig gleichzeitig ist.

Den Kilometerangaben auf Radwegschildern ist nur bedingt zu trauen.

Wenn man Radwege schottert, legt man den Fahrern dann Steine in den Weg?

Es gibt auch schon Kinder mit E-Bikes. Mimimimi. Muss das sein?

Supermärkte könnten anfangen in Wegweiser für sich zu investieren.

Genau dann, wenn man den ganzen Tag schon gefahren ist, langsam ziemlich fertig ist und im Ideallfall den x-ten Berg hochstrampelt – dann taucht Gegenwind am liebsten auf.

[Was die E-Biker betrifft. Um das nur kurz klar zu stellen. Wer ohne nicht fahren könnt oder würde – ok. Kein Problem. Besser als immer im Auto zu sitzen oder auf dem Sofa vor sich hin zu vegetieren. Allerdings finde ich es problematisch, wenn man das Teil als Mofa versteht, nicht unter Kontrolle hat oder aus purer Faulheit wählt.]

Es ist verdammt cool am Ende die Gesamtkilometer zu sehen und zu denken: Wow! Die Strecke bin ich wirklich gefahren.

Und dann mit dem Auto innerhalb von Stunden das zurück zu fahren wofür man mit dem Rad Wochen gebraucht hat.

Spaß macht es trotzdem :).

Und jetzt in deutlich bitte

Eigentlich mag ich das schon, aber ich habe da ein Bisschen ein Problem mit. Denn irgendwie bekomme ich manchmal das Gefühl, dass das so ist. Auf der anderen Seite ist es ja nicht so. Aber ich denke schon.

[Um das klar zustellen, ich beziehe auch mich mit in diesen Beitrag hier ein. Es ist kein allgemeiner Vorwurf an alle, sondern der Versuch eine Beobachtung, sowohl bei mir selbst, als auch bei Anderen, festzuhalten]

Eigentlich. Mit dem Wort habe ich mittlerweile ein echtes Problem. Es ist verdammt oft unnötig. Stellt man es vor einen Satz drückt er das Gegenteil aus, oder zumindest erhebliche Zweifel am Gesagten.

Dazu kommt die Eigenschaft, dass "eigentlich" sehr gerne im Kontext mit "aber" verwendet wird. Damit deutet der Satz nicht nur mindestens Zweifel an, sondern wird zum Dämpfer für die Kritik die man möglichst schonend verpacken möchte oder das Ziel hat diese unauffällig zu äußern.

Muss man immer um alles herumreden? Ist es schwer etwas direkt zu sagen?

Oft schon, finde ich.

Aber das ist kein Grund nicht daran zu arbeiten.

Liebe Grüße – Luzie

Ist es nicht hübsch?

Bio_Mikroskop

 

Auch die Haut einer Zwiebel kann toll aussehen. Das klingt ein bisschen bescheuert, meiner Meinung nach, aber ich finde das Bild cool, und ich dachte mir: bevor es auf meinem Laptop vor sich hingammelt, kann ich es genauso gut hier einfügen.

Ist heute während Bio entstanden.

Ich finde sowieso das unter dem Mikroskop so viele Sachen toll aussehen, die sonst so normal und alltäglich sind, dass man sie nicht mehr bemerkt.


An sich würde ich ja liebend gerne etwas zum Thema Ausland schreiben, aber es gibt nichts Neues.

Außer, dass ich am Tag der offenen Tür nicht am UWC in Freiburg war, hat zeitlich leider nicht so wirklich hingehauen.

Zusätzlich ist da noch die Tatsache das ich immer noch ein bisschen den Sommerferien hinterhertrauere wenn es um Freizeit geht, ich habe so viel zu tun oder mir vorgenommen zu machen, und bekomme gefühlte 10% davon auf die Reihe. Aber das renkt sich schon noch ein. Muss ja ^^.